Waldbrand in Kleinaign

Bilder/Texte von Robert Hastreiter, Winfried Weber

Feuer-unter-Kontrolle
Einsatzdatum:06.05.2014
Einsatzstichwort:Flächenbrand B 2
Alarmierung:18.06 Uhr
Einsatzstelle:Kleinaign, Daberger Str.
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 11/1+21/1+40/1, Kleinaign 43/1, Daberg 43/1, Großaign 47/1




Rauch am Waldrand macht Anwohner aufmerksam.

Kleinaign. Am Abend entdecken Anwohner Rauch aus einem Waldstück zwischen Kleinaign und Daberg aufsteigen. Die Wehren Kleinaign, Daberg und Eschlkam werden mittels Sirene bzw. Piepser zu dem beginnenden Flächenbrand alarmiert.
Mit 7 C-Strahlrohren bekämpfen 40 Feuerwehrmänner den Waldbrand auf einer Länge von 100 Metern. Das Wasser dazu kommt zuerst aus den tankführenden Fahrzeugen bis 2 B-Schlauchleitungen vom Dangelsbach aufgebaut sind. Dazu wird die Wehr Großaign nachalarmiert.
Der Brand hat sich im Waldboden auf mehrere hundert Quadratmeter ausgebreitet. Einige Bäume sind an ihren Stämmen schon verkohlt. Die Flammen drohen auf ein Bienenhaus überzugreifen. Dieses kann aber gerettet werden.
Über eine Stunde wird der völlig ausgetrocknete Waldboden kräftig mit Wasser getränkt, um auch die Glutnester an den Wurzeln der Bäume abzulöschen. Der Waldboden wird dabei ständig mit der Wärmebildkamera kontrolliert und Glutnester gezielt abgelöscht. Mit Spaten und Hacke wird der Boden an einigen Stellen geöffnet, um an die Glutnester zu gelangen.
Die Brandursache ist unklar, Beamte der Polizei Furth ermitteln.
Um 22.00 Uhr wird die Brandstelle nochmals mit der Wärmebildkamera kontrolliert und einige Stellen noch einmal mit Wasser abgelöscht.
Die Nachlöscharbeiten dauern eine Stunde und werden von den Wehren Eschlkam und Kleinaign durchgeführt. Danach zeigen die Werte in der Wärmebildkamera keine erhöhten Werte mehr und die Wehren können abrücken.
Aufgrund des aktuellen Brandes weist die Feuerwehr auf die erhöhte Waldbrandgefahr hin und bitte alle Wanderer bzw. Spaziergänger, keine Zigaretten im Wald zu rauchen oder Glasflaschen wegzuwerfen. Der trockene Boden wirkt wie Zunder, der sich rasend schnell entzündet.
 

Bilder zum Einsatz:

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