Aufmerksamer Mitarbeiter verhindert Brand einer Schreinerei

Bilder/Texte von Winfried Weber

Bunker wird geraeumt
Einsatzdatum:09.03.2010
Einsatzstichwort:Brand 3, Brand eines Spänebunkers
Alarmierung:14:14
Einsatzstelle:Eschlkam, Lindenstraße 1
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 21/1 + 11/1 + 40/1, Großaign 47/1, Kleinaign 43/1, Neukirchen 11/1 + 21/ + 43/1, Furth 8/1 + 21/1 + 30/1 + 40/1, Cham 1, Cham 6, Cham 6/1




Beim Nachheizen bemerkt der Mitarbeiter einer Eschlkamer Schreinerei Rauch im Spänebunker. Nach dem Absetzen des Notrufes beginnt er mit dem Löschen des Brandes.

Eschlkam. Als ein Arbeiter Späne in die Heizung nachfüllt, entdeckt er Rauch aus der Heizungsanlage aufsteigen. Er verständigt über Telefon die Leitstelle Regensburg. Diese alarmiert ein Großaufgebot an Feuerwehren aus Eschlkam, Großaign, Kleinaign, Neukirchen und Furth im Wald.
Unter schwerem Atemschutz dringt ein Trupp aus Eschlkam mit Schnellangriff und Wärmebildkamera in den Heizungsraum unterhalb des Silos vor. Die Hitzestrahlung rund um den Trichter beträgt 320 Grad Celsius. Der Trichter und das Brandgut werden mit Wasser gekühlt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Zeitgleich macht sich ein Neukirchener AT-Trupp über die Steigleiter auf den Weg zum Dach, um das Silo von oben mit der Wärmebildkamera zu kontrollieren. Auch von dort wird ein Löschangriff unternommen. Um zum Brandherd selbst vorzudringen, muss der komplette Vorrat an Sägespäne entfernt werden. Diese Aufgabe übernimmt die FFW Eschlkam, unterstützt von Kollegen der FFW Großaign und Furth im Wald. Die Löscharbeiten in dem Silo ziehen sich über Stunden hin. Der enge Raum, Rauch und der feine Staub erschweren die Arbeiten.
Erst gegen 17.45 kann Einsatzleiter Michael Gutscher  "Feuer aus" melden.
Die Nachlöscharbeiten dauern noch eine Stunde länger. Nachdem die Nachschau mit der Wärmebildkamera keine erhöhten Temperaturwerte ergibt, rücken die letzten Kräfte der Eschlkamer Wehr von der Brandstelle ab. Mit dem Brandleider wird ein Termin zur Nachschau vereinbart. Durch den massiven Einsatz wurde größerer Schaden verhindert. Die Schadenshöhe ist eher gering. Die Untersuchung der Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen. Ein technischer Defekt dürfte Ursache für den Brand im Spänebunker in Frage kommen.
Zur Sicherheit der Einsatzkräfte war auch ein RTW des BRK aus Furth an die Einsatzstelle gekommen. Die Besatzung musste aber nicht tätig werden.
Bei der Nachschau gegen 23.00 Uhr stellt Kommandant M. Rötzer mit der Wärmebildkamera Glutnester im Dachstuhl des Turmes fest. Er lässt ein zweites Mal die FFW Eschlkam alarmieren und zusätzlich die Drehleiter aus Furth im Wald, weil es unmöglich ist von der Außenleiter an die Glutnester heranzukommen ist.
Nachdem die Further Drehleiter aufgestellt ist, werden die Eternit-Platten des Daches entfernt und die Glutnester abgelöscht.
Nach gut zwei Stunden können die Einsatzkräfte abrücken.

Bilder zum Einsatz:

Bunker wird geraeumtUnterstuetzung durch die Further DrehleiterGrossaufgebot an RettungskraeftenLoeschversuche mit der Drehleiter fuehren zum ErfolgDach wird geoeffnetUnter schwerem AtemschutzSpaenebunker wird geloeschtTrupps unter PA dringen ueber die Aussentreppe vor

Fahrzeuge im Einsatz:

TLF 16/25 TLF 16/25

LF 16/12 LF 16/12

Historie: MZF Historie: MZF

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