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Wie
löschte man früher?
Wenn es heute brennt, rückt die Feuerwehr aus.
In kurzer Zeit ist der Brand meistens gelöscht.
So war es nicht immer! |
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Die
Gefahr eines Feuers war früher viel größer! |
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Wenn damals ein Feuer ausbrach
und ein Haus brannte, griff das Feuer auf die anderen Häuser über, oft
brannte der ganze Ort ab. |
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Bei einem brennenden Holzhaus war eine
Näherung wegen der großen Hitze kaum möglich. |
Begünstigt wurde dies,
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weil die Häuser sehr eng
zusammengebaut waren. |
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weil man oft mit Wagen nicht
durchfahren konnte. |
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weil die Häuser oft ganz aus
Holz waren. |
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weil die Häuser mit Stroh,
Brettern oder Schindeln gedeckt waren. |
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weil die Leute offenes Licht
und offenes Feuer benutzen. |
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Wie
schützten sich die Menschen vor einer Feuersbrunst? |
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Ein Nachtwächter hatte die Aufgabe über den Ort in der Nacht zu wachen und
im Falle eines Brandes sofort Alarm zu geben.
Deshalb musste alle
Viertelstunde spielen oder singen, damit die Leute wussten, dass er nicht
schläft. |
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Mit Feuerordnungen wurden die
Leute ermahnt besonders sorgfältig beim Umgang mit dem Feuer zu sein. Dort
wurde zum einen Regeln zum Gebrauch des offenen Feuers aufgestellt, zum
anderen Verhaltensmaßnahmen im Brandfall festgelegt. |
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Die Geräte zur Feuerbekämpfung
bestanden aus:
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Spritzen
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lederne Eimer
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Feuerhaken
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Pickel
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Schaufel
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Leitern
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Bei der Druckspritze musste das Wasser von Hand eingefüllt werden. |

Historische Ledereimer aus dem Bestand der
Feuerwehr Eschlkam
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Wie
wurden die Großbrände gelöscht? |
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Leider zeigten die gebotenen
Vorsichtsmaßnahmen nicht immer Wirkung und es kam zum großen Unglück.
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Auch eine Druckspritze musste mit einer
Eimerkette mit Wasser befüllt werden. Schon auf einer kurzen Wegstrecke ist
der Wasserverlust auf der Straße sichtbar. |
Die schnellste Methode war die Eimerkette.
Jedes Haus hatte laut Feuerordnung einen Ledereimer bereitzuhalten.
Aber je länger die Eimerkette war, desto mehr Wasser wurde auf dem Weg vom
Brunnen bis zum Brandherd verschüttet. Ein weiterer Nachteil war die geringe
Wurfweite des Wassers. Der Letzte in der Reihe musste also ziemlich nah an
das Feuer gehen, um überhaupt einen Löscherfolg zu erzielen. |
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Einen großen Fortschritt brachte
die Saug- und Druckspritze, welche Wasser ansaugen und über lange
Schläuche bis zum Brandherd befördern konnte. Dort schoss das Wasser mit
hohem Druck aus dem Strahlrohr auf den Brandherd. Normalerweise konnten
mit einer Saug- und Druckspitze zwei Strahlrohre versorgt werden.
Mindestens vier Männer mussten durch Pumpbewegungen für den nötigen Druck
sorgen. Wegen dieser anstrengenden, oft über Stunden dauernden Arbeit wurden
sie ausgewechselt und nicht selten Zivilisten zum Einsatz verpflichtet. |
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Die Hauptaufgabe lag nicht im Löschen, sondern im Kühlen der angrenzenden
Häuser und Dächer, um so ein Übergreifen des Feuers auf die
Nachbargebäude zu verhindern. Jeder Tropfen des wenig vorhandenen Wassers
musste so sinnvoll wie möglich eingesetzt werden. |
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Trotz der großen Bemühungen
fielen oft ganze Stadtteile den Flammen zum Opfer.
Eine wirksame Möglichkeit der
Feuersbrunst Einhalt zu gebieten, bestand im Abbruch von Häusern, um
dem Feuer das brennbare Material zu entziehen und ein weiteres Ausbreiten zu
verhindern. Dazu wurden lange Haken mit Seilen verwendet oder auch
Einreißhaken und Äxte. |
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Sachbuch
"Feuerwehr"
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Feuerwehr in vergangenen Zeiten
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Löschtechniken früher
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"Feuerwehr"
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Eschlkam - Die
Gründungsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr |
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Schnaitsee - Die
Gründungsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr |
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