© Dieser Florian ist eine Eigenkreation der Feuerwehr Eschlkam!

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© FFW Eschlkam 2010

© Entwickelt von der Feuerwehr Eschlkam!

der Feuerwehr Eschlkam

 

Wie löschte man früher?

 

Wenn es heute brennt, rückt die Feuerwehr aus.

In kurzer Zeit ist der Brand meistens gelöscht.

So war es nicht immer!

© Kamperl ist eine Entwicklung der Feuerwehr Eschlkam!

 

 

Die Gefahr eines Feuers war früher viel größer!

 

Wenn damals ein Feuer ausbrach und ein Haus brannte, griff das Feuer auf die anderen Häuser über, oft brannte der ganze Ort ab.

Bei einem brennenden Holzhaus war eine Näherung wegen der großen Hitze kaum möglich.

Begünstigt wurde dies,

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weil die Häuser sehr eng zusammengebaut waren.

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weil man oft mit Wagen nicht durchfahren konnte.

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weil die Häuser oft ganz aus Holz waren.

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weil die Häuser mit Stroh, Brettern oder Schindeln gedeckt waren.

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weil die Leute offenes Licht und offenes Feuer benutzen.

 

Wie schützten sich die Menschen vor einer Feuersbrunst?

 

Ein Nachtwächter hatte die Aufgabe über den Ort in der Nacht zu wachen und im Falle eines Brandes sofort Alarm zu geben.

Deshalb musste alle Viertelstunde spielen oder singen, damit die Leute wussten, dass er nicht schläft.

Mit Feuerordnungen wurden die Leute ermahnt besonders sorgfältig beim Umgang mit dem Feuer zu sein. Dort wurde zum einen Regeln zum Gebrauch des offenen Feuers aufgestellt, zum anderen Verhaltensmaßnahmen im Brandfall festgelegt.

Die Geräte zur Feuerbekämpfung bestanden aus:

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Spritzen

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lederne Eimer

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Feuerhaken

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Pickel

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Schaufel

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Leitern

 

Bei der Druckspritze musste das Wasser von Hand eingefüllt werden.

Historische Ledereimer aus dem Bestand der Feuerwehr Eschlkam

 

 

Wie wurden die Großbrände gelöscht?

 

Leider zeigten die gebotenen Vorsichtsmaßnahmen nicht immer Wirkung und es kam zum großen Unglück.

Auch eine Druckspritze musste mit einer Eimerkette mit Wasser befüllt werden. Schon auf einer kurzen Wegstrecke ist der Wasserverlust auf der Straße sichtbar.

Die schnellste Methode war die Eimerkette. Jedes Haus hatte laut Feuerordnung einen Ledereimer bereitzuhalten.

Aber je länger die Eimerkette war, desto mehr Wasser wurde auf dem Weg vom Brunnen bis zum Brandherd verschüttet. Ein weiterer Nachteil war die geringe Wurfweite des Wassers. Der Letzte in der Reihe musste also ziemlich nah an das Feuer gehen, um überhaupt einen Löscherfolg zu erzielen.

Einen großen Fortschritt brachte die Saug- und Druckspritze, welche Wasser ansaugen und über lange Schläuche bis zum Brandherd befördern konnte. Dort schoss das Wasser mit hohem Druck aus dem Strahlrohr auf den Brandherd.  Normalerweise konnten mit einer Saug- und Druckspitze zwei Strahlrohre versorgt werden.

Mindestens vier Männer mussten durch Pumpbewegungen für den nötigen Druck sorgen. Wegen dieser anstrengenden, oft über Stunden dauernden Arbeit wurden sie ausgewechselt und nicht selten Zivilisten zum Einsatz verpflichtet.

Die Hauptaufgabe lag nicht im Löschen, sondern im Kühlen der angrenzenden Häuser und Dächer, um so ein Übergreifen des Feuers auf die Nachbargebäude zu verhindern. Jeder Tropfen des wenig vorhandenen Wassers musste so sinnvoll wie möglich eingesetzt werden.

Trotz der großen Bemühungen fielen oft ganze Stadtteile den Flammen zum Opfer.

Eine wirksame Möglichkeit der Feuersbrunst Einhalt zu gebieten, bestand im Abbruch von Häusern, um dem Feuer das brennbare Material zu entziehen und ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Dazu wurden lange Haken mit Seilen verwendet oder auch Einreißhaken und Äxte.

 

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Feuerwehr in vergangenen Zeiten

 

 

 

Löschtechniken früher

 

 

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Eschlkam - Die Gründungsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr

Schnaitsee - Die Gründungsgeschichte der Freiwilligen Feuerwehr

 

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