© Dieser Florian ist eine Eigenkreation der Feuerwehr Eschlkam!

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© FFW Eschlkam 2010

© Feuerwehr Eschlkam!

 

Sirene

Die Sirene ist ein wirksames akustisches Alarmierungssystem. Kennst du auch die Bedeutung der verschiedenen Sirenensignale? Beim Sirenenalarm ergeben sich für die Bevölkerung verschiedene Verhaltensregeln.

 

Übrigens:

Ihren Namen erhielt die Sirene 1819 von ihrem Erfinder Charles Cagniard  de la Tour (* 31. März 1777 in Paris; + 5. Juli 1859 in Paris), der damit an die Sirene aus der Mythologie erinnerte. Dem betörenden Klang der Sirene kann sich nämlich niemand entziehen.

© Die Nutzungsrechte liegen allein bei der Feuerwehr Eschlkam!

 

Sirenensignale in Friedenszeiten

 

Alarmierung der Feuerwehr

 

 

 

Drücken und hören!

 

Verhaltensregeln:

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Achten Sie rücksichtsvoll auf Einsatzkräfte, die mit dem Privat-PKW zum Feuerwehrgerätehaus unterwegs sind.

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Machen Sie als Verkehrsteilnehmer Fahrzeugen mit Blaulicht und Martinshorn den Weg frei.

 

 

Warnung der Bevölkerung

 

 

 

Drücken und hören!

 

Verhaltensregeln:

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Gebäude aufsuchen und Fenster sowie Türen schließen!

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Kinder aus dem Freien ins Haus holen und evtl. Nachbarn verständigen!

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Rundfunkgerät einschalten und auf Durchsagen achten; Regionalsender benutzen! (Vom Zeitpunkt des Sirenensignals bis zur Rundfunkdurchsage kann einige Zeit vergehen)

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Lüftungsanlagen bzw. Klimaanlagen mit Außenluftbeschickung ausschalten!

 

 

Sirenensignale im Verteidigungsfall

 

Luftalarm

 

 

 

Drücken und hören!

 

Verhaltensregeln (aus einer Broschüre für den Zivilschutz aus den 60er Jahren):

Bei den hohen Geschwindigkeiten moderner Flugzeuge und Raketen wird die Zeit zwischen Alarm und Angriff sehr kurz sein und höchstens Minuten, vielleicht Sekunden betragen. Daher muss rasch gehandelt werden:

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Schutzraum, Keller oder Deckung aufsuchen!

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Wichtige Dokumente, Notgepäck und Notvorrat mitnehmen, soweit nicht bereits im Schutzraum!

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Verkehrsmittel verlassen und nächstbeste Deckung (Schutzraum, Keller, Hauseingang, Straßengraben) aufsuchen!

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Kranken und Gebrechlichen helfen!

 

 

ABC-Alarm

 

 

 

Drücken und hören!

 

Verhaltensregeln (aus einer Broschüre für den Zivilschutz aus den 60er Jahren):

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Bei Aufenthalt im Freien Atemwege schützen, nicht tief atmen, feuchtes Tuch oder Mullbinden als behelfsmäßigen Atemschutz vor Mund und Nase binden. Gegen radioaktiven Niederschlag und chemische Kampfstoffe bieten Mäntel, Decken oder Planen vorübergehenden Schutz. Je länger der Aufenthalt im Freien andauert, desto größer ist die Gefahr! Daher möglichst schnell einen Schutzraum oder anderen zugluftfreien Raum aufsuchen. Vor Betreten Oberkleider und Schuhe ablegen.

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Lebensmittel und Getränke, die staubdicht aufbewahrt wurden, können verbraucht werden. Trinkwasser aus offenen Wasserstellen und freiliegende Lebensmittel dürfen ohne Prüfung mit einem Strahlenmessgerät nicht verbraucht werden.

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Wenn der Schutzraum keine Belüftungsanlage hat, die gefilterte Frischluft zuführt, müssen die Fenster und Türen möglichst lange dicht geschlossen bleiben. Erst wenn sich ein akuter Sauerstoffmangel bemerkbar macht, kann ein Fenster für kurze Zeit geöffnet werden. Dabei darf kein Durchzug entstehen! Möglichst auch nicht lüften, wenn der Wind geht! Auf keinen Fall darf ein Fenster zur Windseite hin geöffnet werden!

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Der ABC-Alarm kann mehrere Tage, selbst zwei Wochen andauern, den Schutzraum dennoch stets erst nach Entwarnung verlassen! In jedem anderen Raum sind die Gefahren ungleich größer.

 

 

Entwarnung

 

 

 

Drücken und hören!

 

 

Erklärungen:

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Heulton = Auf- und Abschwellender Ton

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Dauerton = Gleichmäßiger "hochfahrender" Ton

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ABC = Atomare, Biologische oder Chemische Gefahren

 

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