© Dieser Florian ist eine Eigenkreation der Feuerwehr Eschlkam!

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© FFW Eschlkam 2010

 

Rauchvergiftung

 

Rauchvergiftungen können schlimmsten Falls ein tödliches Ende nehmen.

So tragen Vorbeugemaßnahmen und Hintergrundwissen zum Überleben bei. 

 

 

© Die Nutzungsrechte liegen allein bei der Feuerwehr Eschlkam!

 

Was ist eine Rauchvergiftung?

 

Bei der Rauchvergiftung handelt es sich um eine Reizung der Atemwege durch die im Rauch enthaltenen Giftstoffe. Es kann zu einem toxischen Lungenödem führen. Dies kann auch noch nach Stunden auftreten.

 

Behandlungsmöglichkeit bei einer Rauchvergiftung

 

Deshalb ist es wichtig, dass jeder, der den Rauchgasen ausgesetzt war, ein Corticoidspray (Auxiloson, Bronchoparat) erhält und dies nach folgendem Therapieschema inhaliert: Unmittelbar nach der Vergiftung 5 Hübe. Möglichst am Unfallort alle 5-10 Minuten 2-5 Hübe bis zur Leerung der ersten Packung.

Jeder, der dem Rauchgas ausgesetzt war, sollte sich unbedingt von einem Arzt kontrollieren lassen!

 

 

Vorbeugemaßnahmen bei Rauchentwicklung

 

Die wichtigste Vorbeugemaßnahme ist deshalb das Einatmen der giftigen Gase vermeiden.

 

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Bei einem Band im Haus gehen sie nicht durch den verrauchten Gang.

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Bleiben sie im Zimmer!

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Dichten sie die Eintrittsöffnungen (Türspalt usw.) mit einem feuchten Handtuch ab.

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Machen sie sich am Fenster bemerkbar.

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Sie werden gerettet.

 

Wenn absolut keine Rettung in Aussicht ist, am Boden kriechend durch den verrauchten Raum bewegen, dort ist noch mehr Sauerstoff vorhanden und die Sicht ist besser. Wenn möglich halten sie sich ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase.

Trotzdem: Im Rauch besteht Lebensgefahr!!!

 

 

Rettungsmaßnahmen im verrauchten Gebäude

 

Die Feuerwehr kommt zu ihnen ins Zimmer und nimmt sie auf dem sichersten Weg schnellstmöglich nach draußen mit.

 

Eine Fluchthaube mit Filter schützt 20 Minuten lang gegen die giftigen Rauchgase. An der Hand des Feuerwehrmannes kann durch den verrauchten Flur  das rettende Freie erreicht werden.

 

 

Bei einer anderen Version der Fluchthaube wird diese mit der Atemschutzflasche des Feuerwehrmannes über einen Schlauch verbunden. Die zu rettende Person wird so mit frischer Atemluft  versorgt.

 

 

Mit dem Hochleistungslüfter wird der Rauch mit Überdruck aus dem Gebäude geblasen. Sie können das Haus oder das Hotel über den normalen Weg, wie Treppenhaus und Gänge verlassen.

 

Mit der Rettung über die Drehleiter werden sie sicher auf den Boden gebracht ohne den Rauchgasen ausgesetzt zu sein.

 

Feuerwehrmänner gehen immer mit Atemschutz vor, wenn es brennt. Sogar bei einem brennenden Auto ist ein Atemschutzgerät erforderlich. Die verbrennenden Kunststoffe und Lacke würden die Einsatzkräfte unnötig gefährden.

 

 

 

Jeder Feuerwehrmann soll schließlich wieder gesund zu seiner Familie zurück kehren.

 

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