|
|
 |
Der schwere Atemschutz schützt vor giften Gasen wie z.B.
Rauch. Feuerwehrmänner können so ganz dicht an den Brandherd herangehen und
das Feuer im Gebäude bekämpfen ohne zu ersticken. |
|
|
|
Atemschutzgerät |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Büffelwinden können Lasten bis zu 10 Tonnen heben. Sie
funktionieren mit Öldruck und werden von Hand gepumpt. |
|
|
|
Büffelwinden |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die Feuerwehraxt hat auf der einen Seite eine Schneide auf
der anderen Seite ist sie spitz. Der Angriffstrupp führt sie beim Einsatz
meist mit. |
|
|
|
Feuerwehraxt |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mit den Halogen-Strahlern kann bei Nacht eine Unfallstelle
ausgeleuchtet werden. Manche Feuerwehrautos haben auch einen Lichtmast, der
nur ausgefahren werden muss. Eine gute Sicht ist für einen erfolgreichen
Einsatz unbedingt nötig. |
|
|
|
Flutlichtstrahler |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mit dem Funkgerät bleiben die verschiedenen Einheiten
untereinander in Kontakt. Die Fahrzeugfunkgeräte haben eine andere Frequenz
als die Handsprechfunkgeräte. |
|
|
|
Funkgerät |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Der Greifzug ist eine "Seilwinde", mit der Lasten von 5
Tonnen gezogen werden können. Er hat keinen Motor und wird von Hand mit
Pumpbewegungen bedient. Manche Fahrzeuge besitzen eine eingebaute Seilwinde. |
|
|
|
Greifzug |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Nicht nur in der Nacht werden die Handscheinwerfer
eingesetzt. Auch zum Leuchten in dunklen Räumen braucht der Feuerwehrmann
Licht. |
|
|
|
Handscheinwerfer |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Diese Hebekissen können Lasten bis zu 40 Tonnen anheben. Zum
Einsatz kommen sie, wenn z.B. eine Person unter einer Betondecke oder einem
Stahlträger eingeklemmt ist. Sie funktionieren mit einem Luftdruck von 8
bar. |
|
|
|
Hebekissen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Andere Hebekissen können mit nur 1 bar Luftdruck betrieben
werden. Sie haben den Vorteil, dass sie die Lasten bis zu 80 cm hochheben
können. |
|
|
|
Hebekissen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die Hi-Press ist ein Hochdrucklöschgerät mit 34 bar
Betriebsdruck. Sie hat 10 Liter Wasser mit einem Löschzusatz im Tank. Ein in
Vollbrand stehendes Auto kann damit gelöscht werden. Bei Kleinbränden in der
Wohnung entsteht kein Wasserschaden. |
|
|
|
Hi-Press |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Rauch ist viel gefährlicher als Feuer. Dieses Gerät drückt
den Brandrauch förmlich aus dem Gebäude hinaus. Die Atemschutzgeräteträger
haben nun eine klare Sicht. Eingeschlossene Personen können das Haus
ungefährdet verlassen. |
|
|
|
Hochleistungslüfter |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Eine Krankentrage befindet sich auf fast allen
Feuerwehrfahrzeugen. Um wertvollen Platz auf dem Löschfahrzeug zu sparen,
kann jede Krankentrage zusammengelegt werden. |
|
|
|
Krankentrage |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Zur Standardausrüstung eines jeden
Feuerwehrfahrzeuges gehört die Kübelspritze. Sie dient zum Bekämpfen von
Kleinbränden oder auch für Nachlöscharbeiten. Sie fasst 10 Liter Wasser,
welches per Hand in den Schlauch gepumpt wird. Heute wird sie mehr und mehr
von Hi-Press-Geräten abgelöst. |
|
|
|
Kübelspritze |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Gerade bei den Frühjahrs- und Herbststürmen ist die Motorsäge
gefragt, damit die von umgestürzten Bäumen blockierten Straßen möglichst
schnell wieder frei geräumt werden können. |
|
|
|
Motorsäge |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mit dem hydraulischen Rettungsspreizer wird z.B. bei einem
Verkehrsunfall verbeultes Blech zurück gebogen und so die eingeklemmte
Person aus dem Fahrzeug befreit. |
|
|
|
Rettungsspreizer |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die Rettungsschere ist eine "Riesenblechschere". Mit ihr wird
z.B. das Dach eines Autos abgeschnitten, damit der Arzt den Verletzten
möglichst gut versorgen kann. Der Öldruck in den Hydraulikschläuchen hat 630
bar. |
|
|
|
Rettungsschere |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Der Rettungszylinder ergänzt den Rettungsspreizer. Mit ihm
können Öffnungen bis zu 160 Zentimeter aufgedrückt werden. |
|
|
|
Rettungszylinder |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mit Saugschläuchen wird Wasser aus einem offenen Gewässer
oder einer Zisterne mit der Feuerwehrpumpe angesaugt. Die Schläuche der
Größe A sind mit einem Drahtgeflecht umwickelt, damit sie genügend fest
sind. |
|
|
|
Saugschlauch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Schaufeln werden z.B. zum Füllen von Sandsäcken oder zum
Beseitigen von Schmutz auf der Straße benötigt. |
|
|
|
Schaufel |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Bei Bränden, bei denen das Feuer erstickt werden muss, kommt
Löschschaum zum Einsatz. Dazu sind spezielle Schaumrohre nötig. Der
Einsatzleiter entscheidet, ob mit Leicht- ( mit viel Luftzusatz), Mittel-
oder Schwerschaum (mit wenig Luftzusatz) gelöscht wird. |
|
|
|
Schaumrohr |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Druckschläuche gibt es in verschiedenen Größen. Die
Einteilung geht von A bis D. Der D-Schlauch hat den kleinsten Durchmesser.
Zum besseren Verlegen sind sie doppelt gerollt. In der Schweiz und bei Werksfeuerwehren in Betrieben mit großer Brandlast
verwendet man auch A-Druckschläuche. |
|
|
|
Schlauch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Über einen Feuerwehrschlauch darf auf keinen Fall ein Auto
oder gar ein Lastwagen fahren. Bei den Schlauchbrücken liegen bis zu zwei
Schläuche zwischen einer Rampe aus Holz. Die Autos fahren dann über die
Rampe ohne den Schlauch zu beschädigen. |
|
|
|
Schlauchbrücke |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Der Signalstab wird auch Winkerkelle genannt. Mit ihm wird
der Verkehr geregelt. Die rote Seite bedeutet "Halt". Die grüne Seite heißt
"Freie Fahrt". Bei Nacht sind die rote und grüne Scheibe beleuchtet.
|
|
|
|
Signalstab |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Bei
der Rettung von mehreren Personen über Fenster oder Balkone erweisen sich
Leitern als zu "langsames" Rettungsmittel. In kurzer
Zeit kann der Sprungretter von zwei Feuerwehrmännern bereitgestellt werden.
Ein mit Luft gefülltes Trägersystem fängt die springende Person (aus bis zu
16 Meter) auf. Nach jedem Sprung richtet sich das Sprungpolster innerhalb
von ca. 10 Sekunden selbstständig auf und ist wieder einsatzbereit. |
|
|
|
Sprungretter |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Beim Einsatz des Sprungtuches sind oder waren 16 Mann zum
Halten nötig. Es bestand ein Verletzungsrisiko sowohl für die Mannschaft als
auch für den, der aus großer Höhe gesprungen ist. Aus diesem Grund werden
sie durch den Sprungretter ersetzt. |
|
|
|
Sprungtuch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mehrere Steckleiterteile lassen sich zusammenbauen. Mit 4
Teilen erreicht man das 2. Obergeschoss eines Hauses. Auf jedem Lösch- und
jedem Tanklöschfahrzeug werden Steckleitern mitgeführt. |
|
|
|
Steckleiter |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Strahlrohre gibt es in verschiedenen
Größen. Die gängige Größe C liefert 100 Liter Wasser in der Minute. Ein
B-Strahlrohr hingegen hat eine Wasserdurchflussmenge von 400 Litern pro
Minute. Mit dem Hebel kann man zwischen Vollstrahl, Wasser halt und
Sprühstrahl umstellen. |
|
|
|
Strahlrohr |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Viele Geräte werden mit Strom betrieben. Dieser tragbare
Stromerzeuger leistet 8 kVA. In großen Rüstwägen sind die Stromaggregate
eingebaut. Diese können dann bis zu 25 kVA liefern. |
|
|
|
Stromerzeuger |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Bei Hochwassereinsätzen ist die Tauchpumpe unverzichtbar. Sie
saugt sowohl Wasser als auch Dreck. Sie kann 400 Liter Wasser in der Minute
absaugen. Größere Pumpen schaffen auch 800 Liter in der Minute. |
|
|
|
Tauchpumpe |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mit einem Trennschleifer lassen sich Metallstangen
durchschneiden oder Türangeln abtrennen. Auch Öffnungen können damit in
Eisenbahnwaggons oder Tore geschnitten werden. Der Trennschleifer wird
entweder elektrisch angetrieben oder hat einen eigenen Benzinmotor. |
|
|
|
Trennschleifer |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die Tragkraftspritze ist eine Pumpe, die
von einem Benzinmotor angetrieben wird. Sie gehört zur Grundausrüstung der
meisten Ortsfeuerwehren. Die Pumpe fördert 800 Liter in einer Minute bei
einem Druck von 8 bar. |
|
|
|
Tragkraftspritze TS 8/8 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die Feuerwehr leistet natürlich auch erste
Hilfe. Oft sind in den Reihen der Feuerwehrmänner auch ausgebildete
Rettungssanitäter. Dazu befindet sich in jedem Feuerwehrfahrzeug ein
Verbandskasten. |
|
|
|
Verbandskasten |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Zum Absichern der Unfallstelle oder zum Umleiten des Verkehrs
sind die Verkehrsleitkegel unbedingt notwendig. In Reihen aufgestellt zeigen
sie den Autofahrern die richtige Richtung an. |
|
|
|
Verkehrsleitkegel |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Mit der Wärmebildkamera lassen sich versteckte Glutnester
z.B. im Dachstuhl entdecken. Bewusstlose Personen können mit der
Wärmebildkamera im dichten Rauch schneller gefunden werden. Wegen der sehr
hohen Anschaffungskosten sind nur wenige Feuerwehren mit diesem Spezialgerät
ausgerüstet. |
|
|
|
Wärmebildkamera |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
In der
Nacht macht die Warnleuchte mit ihrem Blicklicht die Autofahrer auf die
Unfallstelle und die damit verbundene Verkehrsumleitung aufmerksam.
|
|
|
|
Warnleuchte |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Die orange-farbenen Warnwesten mit
Reflex-Streifen und der Aufschrift "Feuerwehr" schützen die Einsatzkräfte
bei der Verkehrsregelung, besonders in der Nacht. Die seit einigen Jahren
eingeführten Schutzanzüge erfüllen auch diese Funktion, so dass auf
die Warnwesten mehr und mehr verzichtet werden kann. |
|
|
|
Warnweste |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Der Schlamm-Wasser-Sauger leistet nach Überschwemmungen
großartige Dienste. Der Fußboden kann mit ihm von der
Hochwasserverschmutzung gereinigt werden. Bei einem Löscheinsatz in der
Wohnung wird überschüssiges Wasser sofort abgesaugt. Der Wasserschaden
bleibt dann gering. |
|
|
|
Wassersauger |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Bei Großbränden mit viel Wasserbedarf kommt auch der
Wasserwerfer zum Einsatz. Mit manchen kann man bis zu 60 Meter weit
spritzen. An den Brandherd angrenzende Gebäude lassen sich so mit einer
"Wasserwand" schützen. |
|
|
|
Wasserwerfer |
|
|
|
|
|
|
|
|