© Dieser Florian ist eine Eigenkreation der Feuerwehr Eschlkam!

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© FFW Eschlkam 2010

© Entwickelt von der Feuerwehr Eschlkam!

der Feuerwehr Eschlkam

Wie ist die Feuerwehr ausgerüstet?

Nur das Zusammenwirken von gut ausgebildeter Mannschaft und gewartetem Gerät gewährt die erfolgreiche Bewältigung des Einsatzes. Hier hast du eine Auswahl der Ausrüstungsgegenstände einer Feuerwehr. Aus Kostengründen kann nicht jede Feuerwehr alle Geräte vorhalten. Deshalb arbeiten benachbarte Feuerwehren immer im Team zusammen, um sich gegenseitig zu ergänzen.

 

Mann kann die Geräte grob in Gruppen zusammenfassen:

© Entwickelt von der Feuerwehr Eschlkam!

 

 

Rettungsgeräte

 

Löschgeräte

 

 

 

 

 

 

 

Beleuchtungs- und Signalgeräte

 

Sanitätsmaterial

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Der schwere Atemschutz schützt vor giften Gasen wie z.B. Rauch. Feuerwehrmänner können so ganz dicht an den Brandherd herangehen und das Feuer im Gebäude bekämpfen ohne zu ersticken.

 

Atemschutzgerät

 

 

 

 

 

 

Büffelwinden können Lasten bis zu 10 Tonnen heben. Sie funktionieren mit Öldruck und werden von Hand gepumpt.

 

Büffelwinden

 

 

 

 

 

 

Die Feuerwehraxt hat auf der einen Seite eine Schneide auf der anderen Seite ist sie spitz. Der Angriffstrupp führt sie beim Einsatz meist mit.

 

Feuerwehraxt

 

 

 

 

 

 

Mit den Halogen-Strahlern kann bei Nacht eine Unfallstelle ausgeleuchtet werden. Manche Feuerwehrautos haben auch einen Lichtmast, der nur ausgefahren werden muss. Eine gute Sicht ist für einen erfolgreichen Einsatz unbedingt nötig.

 

Flutlichtstrahler

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Mit dem Funkgerät bleiben die verschiedenen Einheiten untereinander in Kontakt. Die Fahrzeugfunkgeräte haben eine andere Frequenz als die Handsprechfunkgeräte.

 

Funkgerät

 

 

 

 

 

 

Der Greifzug ist eine "Seilwinde", mit der Lasten von 5 Tonnen gezogen werden können. Er hat keinen Motor und wird von Hand mit Pumpbewegungen bedient. Manche Fahrzeuge besitzen eine eingebaute Seilwinde.

 

Greifzug

 

 

 

 

 

 

Nicht nur in der Nacht werden die Handscheinwerfer eingesetzt. Auch zum Leuchten in dunklen Räumen braucht der Feuerwehrmann Licht.

 

Handscheinwerfer

 

 

 

 

 

 

Diese Hebekissen können Lasten bis zu 40 Tonnen anheben. Zum Einsatz kommen sie, wenn z.B. eine Person unter einer Betondecke oder einem Stahlträger eingeklemmt ist. Sie funktionieren mit einem Luftdruck von 8 bar.

 

Hebekissen

 

 

 

 

 

 

Andere Hebekissen können mit nur 1 bar Luftdruck betrieben werden. Sie haben den Vorteil, dass sie die Lasten bis zu 80 cm hochheben können.

 

Hebekissen

 

 

 

 

 

 

Die Hi-Press ist ein Hochdrucklöschgerät mit 34 bar Betriebsdruck. Sie hat 10 Liter Wasser mit einem Löschzusatz im Tank. Ein in Vollbrand stehendes Auto kann damit gelöscht werden. Bei Kleinbränden in der Wohnung entsteht kein Wasserschaden.

 

Hi-Press

 

 

 

 

 

 

Rauch ist viel gefährlicher als Feuer. Dieses Gerät drückt den Brandrauch förmlich aus dem Gebäude hinaus. Die Atemschutzgeräteträger haben nun eine klare Sicht. Eingeschlossene Personen können das Haus ungefährdet verlassen.

 

Hochleistungslüfter

 

 

 

 

 

 

Eine Krankentrage befindet sich auf fast allen Feuerwehrfahrzeugen. Um wertvollen Platz auf dem Löschfahrzeug zu sparen, kann jede Krankentrage zusammengelegt werden.

 

Krankentrage

 

 

 

 

 

 

Zur Standardausrüstung eines jeden Feuerwehrfahrzeuges gehört die Kübelspritze. Sie dient zum Bekämpfen von Kleinbränden oder auch für Nachlöscharbeiten. Sie fasst 10 Liter Wasser, welches per Hand in den Schlauch gepumpt wird. Heute wird sie mehr und mehr von Hi-Press-Geräten abgelöst.

 

Kübelspritze

 

 

 

 

 

 

Gerade bei den Frühjahrs- und Herbststürmen ist die Motorsäge gefragt, damit die von umgestürzten Bäumen blockierten Straßen möglichst schnell wieder frei geräumt werden können.

 

Motorsäge

 

 

 

 

 

 

Mit dem hydraulischen Rettungsspreizer wird z.B. bei einem Verkehrsunfall verbeultes Blech zurück gebogen und so die eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug befreit.

 

Rettungsspreizer

 

 

 

 

 

 

Die Rettungsschere ist eine "Riesenblechschere". Mit ihr wird z.B. das Dach eines Autos abgeschnitten, damit der Arzt den Verletzten möglichst gut versorgen kann. Der Öldruck in den Hydraulikschläuchen hat 630 bar.

Rettungsschere

 

 

 

 

 

 

Der Rettungszylinder ergänzt den Rettungsspreizer. Mit ihm können Öffnungen bis zu  160 Zentimeter aufgedrückt werden.

 

Rettungszylinder

 

 

 

 

 

 

Mit Saugschläuchen wird Wasser aus einem offenen Gewässer oder einer Zisterne mit der Feuerwehrpumpe angesaugt. Die Schläuche der Größe A sind mit einem Drahtgeflecht umwickelt, damit sie genügend fest sind.

 

Saugschlauch

 

 

 

 

 

 

Schaufeln werden z.B. zum Füllen von Sandsäcken oder zum Beseitigen von Schmutz auf der Straße benötigt.

 

Schaufel

 

 

 

 

 

 

Bei Bränden, bei denen das Feuer erstickt werden muss, kommt Löschschaum zum Einsatz. Dazu sind spezielle Schaumrohre nötig. Der Einsatzleiter entscheidet, ob mit Leicht- ( mit viel Luftzusatz), Mittel- oder Schwerschaum (mit wenig Luftzusatz) gelöscht wird.

 

Schaumrohr

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Druckschläuche gibt es in verschiedenen Größen. Die Einteilung geht von A bis D. Der D-Schlauch hat den kleinsten Durchmesser.  Zum besseren Verlegen sind sie doppelt gerollt. In der Schweiz und bei Werksfeuerwehren in Betrieben mit großer Brandlast verwendet man auch A-Druckschläuche.

 

Schlauch

 

 

 

 

 

 

Über einen Feuerwehrschlauch darf auf keinen Fall ein Auto oder gar ein Lastwagen fahren. Bei den Schlauchbrücken liegen bis zu zwei Schläuche zwischen einer Rampe aus Holz. Die Autos fahren dann über die Rampe ohne den Schlauch zu beschädigen.

 

Schlauchbrücke

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Der Signalstab wird auch Winkerkelle genannt. Mit ihm wird der Verkehr geregelt. Die rote Seite bedeutet "Halt". Die grüne Seite heißt "Freie Fahrt". Bei Nacht sind die rote und grüne Scheibe beleuchtet.

 

Signalstab

 

 

 

 

 

 

© Die Rechte auf diese Grafik liegen bei der Feuerwehr Eschlkam!

Bei der Rettung von mehreren Personen über Fenster oder Balkone erweisen sich Leitern als zu "langsames" Rettungsmittel.  In kurzer Zeit kann der Sprungretter von zwei Feuerwehrmännern bereitgestellt werden.  Ein mit Luft gefülltes Trägersystem fängt die springende Person (aus bis zu 16 Meter) auf. Nach jedem Sprung richtet sich das Sprungpolster innerhalb von ca. 10 Sekunden selbstständig auf und ist wieder einsatzbereit.

 

Sprungretter

 

 

 

 

 

 

© Die Rechte auf diese Grafik liegen bei der Feuerwehr Eschlkam!

Beim Einsatz des Sprungtuches sind oder waren 16 Mann zum Halten nötig. Es bestand ein Verletzungsrisiko sowohl für die Mannschaft als auch für den, der aus großer Höhe gesprungen ist. Aus diesem Grund werden sie durch den Sprungretter ersetzt.

 

Sprungtuch

 

 

 

 

 

 

Mehrere Steckleiterteile lassen sich zusammenbauen. Mit 4 Teilen erreicht man das 2. Obergeschoss eines Hauses. Auf jedem Lösch- und jedem Tanklöschfahrzeug werden Steckleitern mitgeführt.

 

Steckleiter

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Strahlrohre gibt es in verschiedenen Größen. Die gängige Größe C liefert 100 Liter Wasser in der Minute. Ein B-Strahlrohr hingegen hat eine Wasserdurchflussmenge von 400 Litern pro Minute. Mit dem Hebel kann man zwischen Vollstrahl, Wasser halt und Sprühstrahl umstellen.

 

Strahlrohr

 

 

 

 

 

 

Viele Geräte werden mit Strom betrieben. Dieser tragbare Stromerzeuger leistet 8 kVA. In großen Rüstwägen sind die Stromaggregate eingebaut. Diese können dann bis zu 25 kVA liefern.

 

Stromerzeuger

 

 

 

 

 

 

Bei Hochwassereinsätzen ist die Tauchpumpe unverzichtbar. Sie saugt sowohl Wasser als auch Dreck. Sie kann 400 Liter Wasser in der Minute absaugen. Größere Pumpen schaffen auch 800 Liter in der Minute.

 

Tauchpumpe

 

 

 

 

 

 

Mit einem Trennschleifer lassen sich Metallstangen durchschneiden oder Türangeln abtrennen. Auch Öffnungen können damit in Eisenbahnwaggons oder Tore geschnitten werden. Der Trennschleifer wird entweder elektrisch angetrieben oder hat einen eigenen Benzinmotor.

 

Trennschleifer

 

 

 

 

 

 

Die Tragkraftspritze ist eine Pumpe, die von einem  Benzinmotor angetrieben wird. Sie gehört zur Grundausrüstung der meisten Ortsfeuerwehren. Die Pumpe fördert 800 Liter in einer Minute bei einem Druck von 8 bar.

 

Tragkraftspritze TS 8/8

 

 

 

 

 

 

Die Feuerwehr leistet natürlich auch erste Hilfe. Oft sind in den Reihen der Feuerwehrmänner auch ausgebildete Rettungssanitäter. Dazu befindet sich in jedem Feuerwehrfahrzeug ein Verbandskasten.

 

Verbandskasten

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Zum Absichern der Unfallstelle oder zum Umleiten des Verkehrs sind die Verkehrsleitkegel unbedingt notwendig. In Reihen aufgestellt zeigen sie den Autofahrern die richtige Richtung an.

 

Verkehrsleitkegel

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Mit der Wärmebildkamera lassen sich versteckte Glutnester z.B. im Dachstuhl entdecken. Bewusstlose Personen können mit der Wärmebildkamera im dichten Rauch schneller gefunden werden. Wegen der sehr hohen Anschaffungskosten sind nur wenige Feuerwehren mit diesem Spezialgerät ausgerüstet.

 

Wärmebildkamera

 

 

 

 

 

 

In der Nacht macht die Warnleuchte mit ihrem Blicklicht die Autofahrer auf die Unfallstelle und die damit verbundene Verkehrsumleitung aufmerksam.

 

Warnleuchte

 

 

 

 

 

 

Die orange-farbenen Warnwesten mit Reflex-Streifen und der Aufschrift "Feuerwehr" schützen die Einsatzkräfte bei der Verkehrsregelung, besonders in der Nacht. Die seit einigen Jahren eingeführten Schutzanzüge  erfüllen auch diese Funktion, so dass auf die Warnwesten mehr und mehr verzichtet werden kann.

 

Warnweste

 

 

 

 

 

 

© Feuerwehr Eschlkam

Der Schlamm-Wasser-Sauger leistet nach Überschwemmungen großartige Dienste. Der Fußboden kann mit ihm von der Hochwasserverschmutzung gereinigt werden. Bei einem Löscheinsatz in der Wohnung wird überschüssiges Wasser sofort abgesaugt. Der Wasserschaden bleibt dann gering.

 

Wassersauger

 

 

 

 

 

 

Bei Großbränden mit viel Wasserbedarf kommt auch der Wasserwerfer zum Einsatz. Mit manchen kann man bis zu 60 Meter weit spritzen. An den Brandherd angrenzende Gebäude lassen sich so mit einer "Wasserwand" schützen.

 

Wasserwerfer

 

 

 

 

 

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