Segelboot kentert auf Drachensee

Bilder/Texte von Stefan Thanner

Boot-im-Schlepptau
Einsatzdatum:24.06.2017
Einsatzstichwort:Mehrere Personen im Wasser
Alarmierung:12:36 Uhr
Einsatzstelle:Dachensee
Beteiligte Einheiten:Daberg 43/1, Eschlkam 11/1 + 99/1 + 20/1 + 41/1, Furth 10/1 + 11/1 + 30/1 + 40/1 + 55/1 + 99/1; DLRG; RTW; NEF; Polizei, Christoph 15; Cham 6




Eine heftige Windböe kippte ein Segelboot zur Seite. Drei Insassen gingen über Bord.

Am bei Seglern beliebten Drachensee sorgten gute Windverhältnisse für einen regen Betrieb mit Segelbooten. Eine heftige Windböe brachte plötzlich eines der Boote zum Kentern und die drei Insassen gingen über Bord.

Ein Passant hatte die Situation vom Ufer aus beobachtet und sofort die Leitstelle Regensburg über Notruf alarmiert. Diese löste nach der Notrufmeldung Großalarm für das Einsatzstichwort „mehrere Personen im Wasser“ aus. Neben den Feuerwehren Daberg, Furth und Eschlkam, eilten die DLRG, das BRK mit dem Rettungswagen, ein Notarzt, die Polizei und sogar der Rettungshubschrauber Christoph 15 zum Drachensee. Innerhalb kürzester Zeit trafen alle Rettungskräfte an der Einsatzstelle ein.

Die Feuerwehr Eschlkam konnte die unverletzte Bootsführerin aufnehmen und das Segelboot in den Hafen schleppen. Die beiden anderen Bootsinsassen waren bereits an Land geschwommen und machten sich zu Fuß auf den Heimweg. Alle drei waren bei dem warmen Wetter nur nass geworden.

Der Einsatz – der sehr glimpflich ausging – zeigte, dass die Sicherheit auf dem Drachensee durch die mit Booten ausgerüsteten Feuerwehren aus Furth und Eschlkam und der DLRG gut gewährleistet ist und diese im Ernstfall schnell vor Ort sind.

Wir betonen an dieser Stelle auch, dass die Zusammenarbeit unter den Feuerwehren und zu den anderen Hilfsorganisationen gut funktioniert, mit dem gemeinsamen Ziel dem in Not geratenen Menschen zu helfen.

Bilder zum Einsatz:

Rettungshubschrauber-ist-vor-OrtBoot-im-Schlepptau

Fahrzeuge im Einsatz:

MZF

TLF 16/25

LF 16/12

Schnelleinsatzboot

Zurück