Schwerer Verkehrsunfall im "Himmelreich"

Bilder/Texte von Adolf Miethaner, Winfried Weber

Verkehrsabsicherung-Oberdoerfl
Einsatzdatum:22.08.2022
Einsatzstichwort:THL 1, VU mit Pkw
Alarmierung:18:40
Einsatzstelle:St 2140, Waldstück vor Schwarzenberg
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 11/1 + 20/1 + 41/1, Schwarzenberg 44/1, Cham 3, Cham 6, Cham 6/1, ELRD, RD, Christoph Regensburg, 2. NA, Pol Furth




Pkw-Fahrer verunfallt alleinbeteiligt schwer zwischen Oberdörfl und Schwarzenberg

Eschlkam/OT Schwarzenberg. Ein junger VW-Fahrer kommt auf der St 2140 im steilen Waldstück zwischen Oberdörfl und Schwarzenberg, dem sog. "Himmelreich", alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Er schlägt mit der rechten Heckseite gegen den Stamm einer Buche ein und wird durch die Wucht des Aufpralls um die eigene Achse entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung gedreht. Wie lange der Mann in seinem Fahrzeug bewusstlos ist, bis er von anderen Verkehrsteilnehmern entdeckt wird, ist ungewiss. Die Ersthelfer, zwei Mopedfahrer und mehrere Pkw-Fahrer, eilen dem Schwerstverletzten zu Hilfe, beginnen mit der Reanimation des Bewußtlosen und alarmieren die Rettungskräfte.
Als erste an der Unfallstelle treffen die Männer und Frauen der FFW Schwarzenberg ein, danach das TLF der Eschlkamer Wehr, die neben Defi und Rettungsrucksack samt Sauerstoff und Beatmungsbeutel auch einen ausgebildeten Rettungssanitäter an Bord hat.
Die Feuerwehrkräfte unterstützen die Ersthelfer und befreien den Mann mit einer Crashrettung aus seinem zerstörten Pkw. Sie führen die HLW fort bis zum Eintreffen der Besatzung des Rettungswagens des BRK. Die Ersthelfer, v.a. zwei Kleinkinder, werden von den Wehren betreut.
An die Unfallstelle eilen der Leiter des RD, Dominik Lommer, sowie stellv. KBR Marco Greil, KBI Mario Bierl und KBM Michael Gutscher.
Die Staatsstraße wird von den Feuerwehren für den Rettungseinsatz zwischen Kapelle Schwarzenberg und Oberdörfl komplett gesperrt. Der angeforderte Rettungshubschrauber landet auf der gesperrten Staatsstraße ca. 500 Meter vom Unfallort entfernt. Die NÄin und ein weiterer Rettungsassistent werden vom Eschlkamer 11/1 zur Unfallstelle gefahren.
Nachdem der junge Mann im RTW so weit stabilisiert ist, wird er mit dem Rettungsheli in eine Klinik geflogen.
Zur Klärung der Unfallursache fordert die Staatsanwaltschaft einen Unfallgutachter an.
Die Feuerwehren leuchten dazu die Unfallstelle aus.
Nachdem der Gutachter fertig ist, wird der Pkw mit Unterstützung der Wehren von einem Abschleppunternehmen aus dem steilen Gelände geborgen und abtranspotiert. Danach wird die Fahrbahn von Steinen und Glassplittern gereinigt.
Nach ca. 3 Stunden ist der Einsatz für die beiden Wehren beendet und sie rücken wieder ab.

Bilder zum Einsatz:

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Fahrzeuge im Einsatz:

TSF Logistik

MZF

TLF 16/25

LF 16/12

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