Schwerer Verkehrsunfall auf B 20 mit sieben Verletzten

Bilder/Texte von Winfried Weber

Bergung-Verletzte
Einsatzdatum:25.08.2021
Einsatzstichwort:Vu mehrere Pkw
Alarmierung:15:13
Einsatzstelle:B 20, Auffahrt Furth-Süd
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 11/1 + 20/1, Furth 10/1 + 12/1 + 21/1 + 30/1 + 40/1 + 40/2 + 81/1, Sengenbühl 49/1, Grabitz 41/1, Arnschwang 21/1 + 43/1 + 81/1, Cham 1, OrgEL RD, RD Furth, RD Bad Kötzting, RD Waldmünchen, NA Furth/Cham, Christoph Regenburg und Weiden, Pol Fu




Verkehrsunfall fordert ein Großaufgebot an Rettungskräften.

Furth/B20. Bei einem Frontalzusammenstoss auf der B 20 kurz nach der Auffahrt Furth-Süd werden sieben Personen verletzt, vier davon schwer. Am Ende einer Überholspur krachen zwei Pkw frontal zusammen. Der Fahrer eines Ford, der mit zwei weiteren Personen Richtung Tschechien unterwegs ist, kollidiert auf der linken Vorderseite frontal mit einem entgegenkommenden Skoda Oktavia, der in Richtung Cham unterwegs ist. Im Skoda sind vier Personen unterwegs, eines davon ein Kleinkind. Beim Zusammenprall wird der weiße Skoda um die eigene Achse gedreht und kracht entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung in die Leitplanke. Der Ford wird über die beiden Spuren auf die andere Seite geschleudert und schlägt mit enormer Wucht in die Leitplanke ein. Alle sieben Unfallbeteiligten werden verletzt, vier davon schwer.
Nach Notrufeingang alarmiert die Leitstelle wegen eingklemmenter Personen im Trog die Wehren aus Furth und Eschlkam zwecks hydraulischem Rettungssatz, die Wehren Grabitz, Schafberg und Sengenbühl zur Verkehrsabsicherung mit VSA. Die Örtlichkeit befindet sich aber zwischen den Anschlussstellen Furth-Süd und Arnschwang, weshalb die Arnschwanger Wehr nachalarmiert wird. Die Wehren leiten den Verkehr auf der B 20 bei Furth und Arnschwang aus, sperren dann die B 20 für die Landung von zwei Rettungshuschraubern. Dazu müssen etliche Lkw, die sich hinter der Einsatzstelle stauen, im Rückwärtsgang den nötigen Platz freimachen. Unterstützt werden die Feuerwehrkräfte durch KBR Mike Stahl.
Vom Rettungsdienst eilen sieben RTW samt Besatzung zur Unfallstelle, der Einsatzleiter Rettungsdienst Tobias Muhr, sowie drei Notärtze. Zwei weitere Notärtze kommen mit dem Christoph Regensburg und Weiden, die direkt auf der Fahrbahn hinter der Unfallstelle landen. Die Beifahrerin und das Kind im Skoda werden in Krankenhäuser geflogen, die anderen Veletzten kommen mit dem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Zur Klärung der Unfallursache kommt ein Gutachter an die Unfallstelle. Bis zur Beseitungung des Trümmerfeldes bleibt die B 20 bis kurz vor 18.00 Uhr gesperrt.
 

Bilder zum Einsatz:

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Fahrzeuge im Einsatz:

MZF

TLF 16/25

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