Scheunenbrand in Daberg

Bilder/Texte von Winfried Weber

Scheunenbrand Daberg - Erntevorraete bergen Risiko
Einsatzdatum:09.07.2007
Einsatzstichwort:Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens
Alarmierung:18:00 Uhr
Einsatzstelle:Daberg,
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 21/1 + 11/1, Furth 8/1 + 10/1 + 21/1 + 30/1 + 40/1+ 63/1, Daberg 47/1, Schafberg 47/1, Grabitz 43/1, Sengenbühl 43/1, Großaign 47/1, Stachesried 47/1, Schwarzenberg 43/1, Cham 6/1, Cham 6




Aufmerksamer Eigentümer bemerkt vorsätzlich gelegten Brand in der Scheune. Schnelles Eingreifen der Wehren verhindert das Schlimmste.
 

Daberg. Am Montagabend, 09. Juli, alarmiert die Grenzpolizei Furth mittels Sirenen und Piepser die Feuerwehren der Stadt Furth im Wald und des Marktes Eschlkam um 18.00 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Daberg. Als die Wehren am Einsatzort ankommen, zeigt sich durch die weithin sichtbare Rauchsäule, dass in einer ans Wohnhaus angebauten Scheune Feuer zwischen Stoffresten ausgebrochen war. Die Kriminalpolizei Regensburg, die noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen hat, geht von Brandstiftung aus.

Die Daberger Ortswehr ist als erste am Einsatzort und beginnt unverzüglich mit der Brandbekämpfung. Im Minutentakt folgen die Fahrzeuge aus Furth, Schafberg, Grabitz, Sengenbühl, Eschlkam, Kleinaign, Großaign, Stachesried und Schwarzenberg. Am Ende sind gut 100 Feuerwehrleute an der Brandstelle, um Hilfe zu leisten.

Mit dem Wasser aus den Tankführenden Fahrzeugen wird der Erstangriff mittels C-Rohren vorgenommen. Atemschutzträger dringen in die völlig verrauchte Scheune vor und gehen mit Schnellangriffsrohren gegen den Brand vor. Dabei kommt auch die Further Wärmebildkamera zum Einsatz, um Glutnester aufzuspüren und den Brand im dichten Rauch zu lokalisieren. Zeitgleich wird eine Förderleitung vom nahe gelegenen Danglesbach aufgebaut. Während die Wehren aus Furth von der Vorderseite den Brand bekämpfen, unterstützt von der Drehleiter, sichern die Wehren aus Eschlkam und Großaign die Rückseite des Hofes und überwachen die Übergänge zum Wohnhaus, um eine Brandausbreitung zu verhindern.

Der Brand kann rasch gelöscht werden, weil er gerade noch rechtzeitig vom 81-jährigen Eigentümer entdeckt wurde. Außerdem zeigt das Großaufgebot an Mannschaft und Gerät seine Wirkung. Es war letztlich ein kleiner Brand, der aber kurze Zeit später bauartbedingt ein verheerendes Ausmaß hätte annehmen können. Dieser Brand reiht sich ein in eine größere Zahl von ungeklärten Brandstiftungen der letzten Monate im Inspektionsbereich Furth/Hohenbogenwinkel.
Nach dreißig Minuten verlassen die Eschlkamer Kräfte den Einsatzort. Der Sachschaden ist eher gering.

Bilder zum Einsatz:

Scheunenbrand Daberg - Foerderleitungen werden verlegtScheunenbrand Daberg - Stoffreste entfachen das FeuerScheunenbrand Daberg - Brandbekaempfung im InnernScheunenbrand in DabergScheunenbrand Daberg - Erntevorraete bergen RisikoScheunenbrand Daberg - Kontrolle der Dachbalken mit der WBK

Fahrzeuge im Einsatz:

TLF 16/25 TLF 16/25

LF 16/12 LF 16/12

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