Heizungsbrand in Wohnhaus

Bilder/Texte von Michael Gutscher, Matthias Pongratz

Zugang-Keller
Einsatzdatum:11.01.2023
Einsatzstichwort:B 3: Kellerbrand, Rauchentwicklung im Gebäude, Personen in Gefahr
Alarmierung:21:46
Einsatzstelle:Stachesried
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 11/1 + 20/1 + 41/1, Stachesried 47/1, Warzenried 47/1, Großaign 47/1, Neukirchen 30/1 + 40/1, Cha 1, Cha 3, Cha 6/1, RD Furth, Pol Furth




Brand in der Heizung verraucht Keller

Eschlkam/OT Stachesried. Am späten Mittwochabend bricht im Heizraum eines Einfamilienhauses in Stachesried am Sommerturm ein Feuer aus. Die Isolierung eines Pufferspeichers schmilzt und führt zu einer erheblichen Verrauchung des ganzen Kellergeschosses.
Nach Notrufeingang der Bewohner alarmiert die Leitstelle die Wehren aus Stachesried, Eschlkam, Warzenried, Großaign und Neukirchen b. Hl. Blut mit Drehleiter sowie die Führungskräfte und den Rettungsdienst. Die Feuerwehr ist schnell vor Ort und kann ein Übergreifen der Flammen von Einrichtungsgegenständen auf das Gebäude verhindern.
An der Einsatzstelle dringt dichter Rauch aus dem Keller. Die Feuerwehren aus Stachesried und Eschlkam dringen mit 3 AT-Trupps in den Heizraum vor, wo sie das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und mit zwei C-Rohren löschen. Ein AT-Trupp aus Großaign und ein AT-Trupp aus Neukirchen rüsten sich vorsorglich aus. Danach wird der Rauch mit Hochdrucklüftern aus dem Gebäude gedrückt und das Löschwasser mit Wassersaugern abgesaugt. Dennoch dürfte der entstandene Sachschaden durch die Rußbildung beträchtlich sein. Nach 2 Stunden werden die meisten Wehren aus dem Einsatz entlassen. Die zuständige Ortswehr Stachesried kontrolliert um 02.00 Uhr mit der Wärmebildkamera die Brandstelle vorsorglich noch einmal. Ohne Befund. Das Feuer ist aus, es gibt keine Glutnester.
Die Einsatzleitung hat der Stachesrieder Kommandant Stefan Hartl, der an der EST von KBR Mike Stahl, KBI Marco Greil und KBM Michael Gutscher unterstützt wird.
Die vier Bewohner und ihre Hunde bleiben unverletzt. Vorsorglich wird die Neukirchener Drehleiter in Stellung gebracht, die aber nicht einzugreifen braucht. Auch der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst kann nach Ende der Löscharbeiten die EST verlassen. Die Polizei Furth im Wald hat die Ermittlungen zur Brandentstehung übernommen.

Bilder zum Einsatz:

LagebesprechungVerschmorte-IsolierungKontrolle-HeizraumAtemschutztruppPufferspeicherDrehleiter-in-StellungVerrauchte-KellerdeckeHeizungLoeschangriff-HeizraumZugang-KellerWohnhaus

Fahrzeuge im Einsatz:

MZF

TLF 16/25

LF 16/12

LF 8/6

LF 8/6

LF 8/6

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