Fünf Verletzte bei Verkehrsunfall in Grafenried

Bilder/Texte von Michael Gutscher, Stefan Thanner, Winfried Weber

Unfallfahrzeug1
Einsatzdatum:28.03.2018
Einsatzstichwort:THL 4, VU mehrere Pkw, mehrere Personen eingeklemmt
Alarmierung:15:50
Einsatzstelle:ST 2140, Grafenried
Beteiligte Einheiten:Eschlkam 11/1 + 20/1 + 41/1, Rimbach 40/1 + 21/1, Thenried 11/1 + 23/1 + 42/1, 2x RTW, 2x RTH, NEF, Pol




Frontalzusammenstoß nach Ausweichmanöver

Rimbach/OT Grafenried. Am Mittwochnachmittag ereignet sich gegen 15.45 Uhr auf der ST 2140 zwischen Rimbach und Eschlkam bei der Abfahrt nach Furth ein folgenschwerer Unfall. Ein Golffahrer wollte aus Richtung Rimbach kommend bei Grafenried nach links Richtung Furth abbiegen. Als ihm ein schwarzer SEAT aus Richtung Eschlkam entgegenkommt, bremst er stark ab. Ein hinter dem Golf fahrender Tscheche mit seinem roten Peugeot kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und zieht nach links am Vordermann vorbei und kracht mit der Beifahrerseite frontal mit dem schwarzen SEAT zusammen. Der Peugeot schleudert dadurch in den Straßengraben, der SEAT wird um die eigene Achse gedreht und kommt entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung auf der Straße zum Stehen. Im Peugeot werden drei Personen verletzt, im SEAT die 31-jährige Mutter mit ihrem Kleinkind. Weil in der Notrufmeldung von mehreren eingeklemmten Personen die Rede ist, werden die Wehren aus Rimbach und Eschlkam wegen des hydraulischen Rettungssatzes alarmiert sowie die Feuerwehren Thenried und Sengenbühl zur Verkehrsabsicherung.
Als die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr Rimbach an der Einsatzstelle eintreffen, ist niemand eingeklemmt.
Allerdings müssen insgesamt fünf verletzte Personen vom Rettungsdienst versorgt werden. Der Rettungsdienst des BRK ist mit fünf Rettungswagen samt Einsatzleitung vor Ort. Die Mutter und ihr Kleinkind werden vorsorglich mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Regensburg geflogen, der Beifahrer im Peugeot mit einem zweiten Rettungshubschrauber nach Straubing.
Die beiden anderen Verletzten vom BRK ins Chamer Krankenhaus gebracht.
Die Wehren sichern in der Zwischenzeit die Unfallstelle, leiten den Verkehr großräumig um und reinigen die Straße von Fahrzeugteilen und Schmierstoffen. Nach 90 Minuten kann die Straße wieder freigegeben werden, nachdem das Straßenbauamt entsprechende Warnschilder aufgestellt hat.

Bilder zum Einsatz:

RettungshubschrauberUnfallstelleFahrzeugbergungUnfallfahrzeug1Strasse-reinigenUnfallfahrzeug2

Fahrzeuge im Einsatz:

MZF

TLF 16/25

LF 16/12

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