© Dieser Florian ist eine Eigenkreation der Feuerwehr Eschlkam!

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© FFW Eschlkam 2010

 

Das Feuermachen

Wenn wir die Geschichte ein wenig beleuchten, lernte der Mensch wahrscheinlich vor knapp 300 000 Jahren das Feuer beherrschen.

Zuerst beobachteten wir das Feuer in der Natur, beispielsweise in Vulkanen oder Bäumen, die der Blitz entzündet hatte. Dann holten wir uns Feuer aus diesen natürlichen Quellen und nutzten es als Licht- und Wärmequelle sowie zum Schutz vor Feinden. Schließlich lernten wir, selbst Feuer zu machen. Sehr viel später schmolzen wir mit Hilfe des Feuers Metall oder brannten Ton und entwickelten eine Vielzahl von Nutzungsmöglichkeiten. Die Beherrschung des Feuers trug mit dazu bei, dass wir sesshaft wurden.

 

 

Das  Feuermachen mit Steinzeittechniken

 

Feuer lässt sich beispielsweise durch Reibung erzeugen. Reibung erhöht die Temperatur eines brennbaren Materials bis zur Entzündungstemperatur. In einigen Kulturen wenden die Menschen noch heute überwiegend die alten Methoden zum Feuermachen an. Dabei reiben sie zwei Holzstücke, die von leicht entzündlichem Material umgeben sind, bis zur Glutbildung aneinander. Mit der Feuersäge reibt man einen Stab in einer Rille eines anderen Holzstückes. Beim Feuerbohrer wird ein Stab in einem Holzstück entweder zwischen den Handflächen oder mit Hilfe eines Bogens bis zur Glutbildung gedreht. An der heißen Stelle wird Zunder bereitgelegt.

 

 

Weitere Methoden

 

Feuersteine Bogenbohrer Feuerpflug
Bogenbohrer Feuerbohrer Lupe / Brennglas

Eine weitere Methode Feuer zu erzeugen, gelingt mit Hilfe von Feuersteinen (Flint). Dazu werden z. B. zwei Stücke Flint oder ein Stück Flint und ein Stück Pyrit (eine andere Gesteinsart) aneinander geschlagen. Die Funken können einen Zunder in Brand stecken. (Der Ausdruck Flinte für Gewehr kommt daher.)

Später ersetzte man den Pyrit durch Stahl. Die Flint-Stahl-Methode war ungefähr bis 1827 gebräuchlich. (Noch heute wird sie in Feuerzeugen verwendet.) Um diese Zeit begann man mit der industriellen Produktion von Streichhölzern, deren Vorläufer bereits viel früher bekannt waren. Der Streichholzkopf wird durch Reibung so heiß, dass sich die in ihm enthaltenen Chemikalien entzünden.

Feuer lässt sich auch mit Hilfe einer Linse oder eines Hohlspiegels erzeugen, der die Sonnenstrahlen auf brennbares Material bündelt.

 

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