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Unsere Fahne |
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Der Stolz eines Vereins ist die
Vereinsfahne.
Die aktuelle im Dienst
befindliche Fahne stammt aus dem Jahr 1964. |
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Die Ortseite ist in schwarz
gehalten.
Umringt vom Eichenlaub, eine
seltene Begebenheit für eine Feuerwehrfahne, sieht man in der Mitte die
Pfarrkirche St. Jakobus mit dem Burgtor der historischen Wehranlage aus dem
14. Jahrhundert; davor das Wappen des Marktes Eschlkam.
Das Eichenlaub ist das Symbol für
Unsterblichkeit und Standhaftigkeit. Doch die Eiche gilt auch als Symbol der
Treue. |
Die Vereinsseite
ist auf rotem Samt gestickt.
Sie zeigt den
heiligen Florian als römischen Soldaten. Er löscht ein
brennendes Haus.
Die Figur des
Heiligen wird eingerahmt vom Wahlspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr - dem
Nächsten zur Wehr.
Aus dem allgemeinen Feuerwehremblem entspringt wieder
Eichenlaub. |
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Die Fahnenspitze |
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Die Spitze macht die Eschlkamer
Fahne unverwechselbar. Sie stellt einen Feuerwehrmann in der Einsatzkleidung
des Jahres 1964 dar. Aus Holz geschnitzt unterscheidet er sich von den
üblichen Metallspitzen. |
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Die Fahne in Aktion |
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Das Schwingen der Fahne zeichnet den Fahnenträger aus und
findet unter den Zuschauern große Beachtung. |
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Die Restaurierung |
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Nach 44 Jahren zeigten sich
im Jahre 2008 Verschleißerscheinungen im Stoff, die nicht mehr reparierbar
waren.
In einer
Fahnenstickerei wurde der Schaden genau unter die Lupe genommen und die
erschütternde Diagnose gestellt. |
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Der Fahnenstoff
aus Samt hatte im Laufe der Zeit seine Festigkeit verloren und riss an
mehreren Stellen auf beiden Seiten der Fahne. Flicken war nicht mehr
möglich. |
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Die gute Nachricht: Die wertvollen Stickereien
waren in einem guten
Zustand und konnten gerettet werden. |
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Die Stickereien
wurden aus dem alten Stoff herausgeschnitten
und
auf den neuen Untergrund aufgenäht.
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Mit historischen Maschinen wurde die Schrift und die abgetrennten Stickereien
wieder eingestickt. |