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© FFW Eschlkam
2010
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Atemschutzcontainer
Eine durchaus heiße
Übung für Atemschutzgeräteträger bietet ein Atemschutzcontainer. Einblick in
die schweißtreibende , aber realitätsnahe Übung schafft dieser kleine
Lexikoneintrag.
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Die
Rahmenbedingung |
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Der hier vorgestellte Container als Auflieger eines Sattelschleppers ist eine
gasbefeuerte
Heiß-Übungsanlage, die in der die Hauptszene einen Brand in einer Kellerwohnung
darstellt. In den diversen Einrichtungsgegenständen (aus Stahl) sind die
Brandstellen versteckt, die vom Bedienstand aus entsprechend gezündet werden
können. Die Sicherheit wird groß geschrieben. So können nur entsprechend
ausgebildete Feuerwehrmänner und -frauen mit der kompletten
Schutzausrüstung, insbesondere Überjacke und Flammschutzhaube, die Anlage
durchlaufen. Ca. 20 Minuten dauert ein gesamter Durchgang pro
Feuerwehr-Team zu je vier Mann. |
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Die
Aufgabe der einzelnen Trupps |
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Die einlaufenden Wehrmänner und- frauen werden zunächst
registriert und rüsten sich mit dem notwendigen Equipment aus. Nach einer
intensiven Einweisung geht es in die Übungsanlage. Die Übungen verlangen von
den Einsatzkräften alles ab. Der Einstieg in den "Keller" erfolgt vom Dach
des Containers aus, wobei hier bereits der erste Brand im Treppenhaus unter
Beachtung des richtigen Öffnens der Tür gelöscht werden muss. |
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Durch die Hitze
im Brandraum sind alle Feuerwehrmänner zur gebückten Haltung gezwungen. Dies
ist im Ernstfall überlebenswichtig. Mehrere Brandherde unter anderem in
einem Schaltschrank oder eine brennende offene Gasleitung, die nur durch
Absperren des Ventils, welches im genau im Brandherd liegt, gelöscht werden
kann, sind mit dem Sprühstrahl zu bekämpfen. |
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Ein entscheidender Lernpunkt ist
die Sicherung des Rückweges. So flammen plötzlich Brandherde wieder auf, an
denen der Trupp bereits vorbeigegangen ist. Das Strahlrohr muss sofort an
den letzen Mann zurückgegeben werden, um den Rückzugsweg frei zu halten.
"Lieber brennt es mal vorne weiter, als das der Rückweg abgeschnitten wird",
so die Devise. Insgesamt müssen alle Brandstellen abgelöscht werden. Wassersensoren messen
das verspritzte Wasser. Ist es
ausreichend, stellt sich die jeweilige Brandstelle selbst ab. Im
Umkehrschluss aber brennt es umso heftiger weiter, wenn das Wasser nur
sporadisch benutzt wird. |
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Der Höhepunkt in
der Anlage ist der "Flash-Over": Das Durchzünden der Rauchgase an
der Decke. Wird die Decke nicht ausreichend gekühlt, wird den Männern und Frauen vom Bedienstand aus kräftig
"eingeheizt". Bis zu 800 Grad Celsius herrschen an der Decke. Auf
diese und andere Schwierigkeiten weisen zu Beginn die "Einweiser"
ausdrücklich hin. Eine kleine Nachbesprechung ist obligatorisch.
Am Ende gibt es für jeden Teilnehmer und Teilnehmerin eine Bestätigung über
die erfolgreiche Teilnahme am Training. |
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